01.03.2015

Seegras, Holzfasern, Schafwolle und Co.

Naturdämmstoffe haben's drauf

Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt; ein guter Teil der Heizenergie verschwindet nach draußen? Wer eine Gebäudedämmung plant, ist mit Naturprodukten wie Schafwolle, Zellulose oder Flachs gut beraten. Für die energetische Sanierung eignen sie sich bestens,denn die Materialien nehmen bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf und wirken temperaturausgleichend. Zudem besitzen Naturdämmstoffe meist eine natürliche Konservierung gegen Schädlinge und Schimmel und kommen daher ohne ungesunde Zusatzstoffe aus. Der Herstellungsprozess benötigt relativ wenig Energie – und problemlos recycelbar sind sie auch.

Sie dämmen Wärme und Schall hervorragend und leiten Feuchtigkeit ohne zu schimmeln: Nachwachsende Dämmstoffe wie Hanf, Flachs oder Kork eignen sich bestens für eine energetische Sanierung.

Bei der Auswahl ist wichtig, dass der Dämmstoff zum Bauteil passt. Hohlräume im Dach lassen sich mit flexiblen Materialien wie Schafwolle, Kokos oder Flocken füllen. Für Fußboden oder Außenwand dagegen sind druckfeste Platten notwendig, zum Beispiel aus Holzfasern oder Zellulose. Gegen Wärme isolieren Kork und Holzfaserplatten hervorragend. Damit Hausbesitzer sicher durch den Datendschungel von Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte oder Wärmekapazität finden, sollten sie sich unbedingt an einen Experten wenden. Dämm-Spezialisten finden sie in den Reihen der Energieberater des Vereins.

Kokosfasern als Füllmaterial

Dämmplatten gibt es aus Hanf oder Flachs

Schüttung aus Altpapierkügelchen

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